Tauschhütten in Nordfriesland

Was ist es?

Eine Tauschhütte ist eine kleine Hütte am Straßenrand, in die jeder Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, aber noch brauchbar sind (also KEIN MÜLL!), hineinlegen kann. Gleichzeitig kann jeder Dinge dort herausnehmen.

Das kann auch unabhängig voneinander passieren. Man darf nehmen, ohne zu geben, und umgekehrt. Nehmen ohne geben ist sogar erwünscht, da viele Tauschhütten eher zu viel Inhalt haben.

Was macht man damit?

Wer beim Ausmisten „Müll oder Sperrmüll – aber irgendwie ist es doch zu Schade dafür“ denkt – diese Sachen gehören in eine Tauschhütte. Bücher, DVDs, Kleidung, Elektrogeräte, Küchenzubehör, … Nur nichts Verderbliches.

Wer bei einer Tauschhütte vorbeikommt kann immer mal wieder reinschauen und sich Nützliches herausnehmen. Einfach immer mal wieder vorbeischauen wenn man in der Nähe ist.

Wo sind Tauschhütten in Nordfriesland?

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zwischen Joldelund und Drelsdorf, an der Straße Süderöver: 54.629611, 9.106078
Christian-Jensen-Kolleg: 54.606887, 8.984435
Station \'Geben und Nehmen\': 54.791543, 8.919976
Koldenbüttel: 54.385968, 9.073001
Gemeinde Uelvesbüll: 54.415946, 8.921199
Gemeinde Drage: 54.353668, 9.154390
Tankstelle an der B5 in Struckum: 54.589459, 8.993887
Bargum, Bensmoor / An\'t Ehrenmal: 54.702147, 8.951840
Geben-und-Nehmen-Ecke im Abfallwirtschaftszentrum Ahrenshöft: 54.559795, 9.089470
Geben-und-Nehmen-Ecke im Abfallwirtschaftszentrum Sylt: 54.880804, 8.301995
Geben-und-Nehmen-Ecke im Abfallwirtschaftszentrum Eiderstedt: 54.331115, 8.803439
Geben-und-Nehmen-Ecke im Abfallwirtschaftszentrum Südtondern: 54.769739, 8.858864
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zwischen Joldelund und Drelsdorf, an der Straße Süderöver
Erste Tauschhütte Nordfrieslands!
Süderöver, Joldelund
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Christian-Jensen-Kolleg
Gegenüber der Breklumer Bücherstube
Kirchenstraße 4, Breklum
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Station 'Geben und Nehmen'
Dieser Standort gehört zur Bürgerstiftung Klixbüll. Nutzung nur nach telefonischer Absprache. Aktueller Inhalt der Station und Telefonnummer hier: Klixbüll
Hauptstraße 104, Klixbüll
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Koldenbüttel
vor der ehemaligen Förderschule, nur für Bücher
Mühlenstraße 27, Koldenbüttel
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Gemeinde Uelvesbüll
Am Gemeindezentrum
Kirchspielplatz, Uelvesbüll
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Gemeinde Drage
Westerstraße 27, Drage
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Tankstelle an der B5 in Struckum
Auf der Shell-Tankstelle
Hauptstraße 51, Struckum
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Bargum, Bensmoor / An't Ehrenmal
Tauschhütte der Gemeinde Bargum
Bargum, Bensmoor / An't Ehrenmal
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Geben-und-Nehmen-Ecke im Abfallwirtschaftszentrum Ahrenshöft
Mo.- Fr.: 8.00 - 17.00 Uhr, Sa. von 8.00 - 12.30 Uhr
Borger Weg, Ahrenshöft
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Geben-und-Nehmen-Ecke im Abfallwirtschaftszentrum Sylt
Mo. - Do. von 8.00 - 15.30 Uhr, Fr. von 8.00 - 13.30 Uhr, 1. Sa. im Monat 9.00 - 12.00 Uhr
Am Rantumbecken, Westerland
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Geben-und-Nehmen-Ecke im Abfallwirtschaftszentrum Eiderstedt
Mo. - Fr. 8.00 - 12.00 Uhr und 13.30 - 16.30 Uhr, 1. Sa. im Monat 8.00 - 12.30 Uhr
Ovesweg 1, Kirchspiel Garding
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Geben-und-Nehmen-Ecke im Abfallwirtschaftszentrum Südtondern
Mo. - Fr. 8.00 - 17.00 Uhr, 1. Sa. im Monat 8.00 - 12.30 Uhr
Peter-Schmidts-Weg, Risum-Lindholm

Ähnlich wie die Tauschhütten funktionieren die „Geben-und-Nehmen“-Ecken auf den Abfallhöfen in Ahrenshöft, Sylt, bei Niebüll und Garding.

Meine Gegenstände sind kaputt

Wenn es Geräte sind – dann lässt sich Vieles reparieren, selbst dann wenn der Hersteller sagt „geht nicht“. Passend zu selbstorganisierten Tauschhütten kann man es bei einer selbstorganisierten Repaircafe-Initiative versuchen.

In Nordfriesland gibt es leider keine feste Repaircafe-Gruppe. Ein regelmäßiges Repaircafe findet in Schleswig statt, Termine auf der Internetseite: KIBIS plus

Ab und zu findet ein Tauschmarkt mit Repaircafe im Christian-Jensen-Kolleg in Breklum statt.

Ich will keine Gegenstände tauschen sondern Dienstleistungen

Dafür gibt es Tauschringe:

Niebüll

Husum

Sylt

Veranstaltungshinweis

Schatztruhe oder Mülltonne – was leisten die Tauschhütten?

10.10.2016, 19.00 Uhr, im Christian-Jensen-Kolleg, Breklum („neben“ der Tauschhütte)

(Anmeldung bis 7.10. unter 04671-91120, kostenlos)

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Coffee to go – Klimafreundlich und länger heiß

Länger heiß? Wie das geht?

Ganz einfach: Mit dem mitgebrachten Mehrwegbecher.

Viele Cafes / Bäckereien befüllen mitgebrachte Becher, wenn man danach fragt. „Machen wir aus Hygienebedenken nicht“ ist zumindest keine Rechtsverordnung – aber da hat man als Konsument in einer Marktwirtschaft eine einfache Möglichkeit: Einfach mal den Kaffee / Tee / Kakao eine Tür weiter einkaufen.

Mehrweg statt Pappbecher mit Plastikdeckel vermeidet massenhaft Müll, und weil die meisten Mehrwegbecher wie eine kleine Thermoskanne gebaut sind bleibt das Getränk tatsächlich viel länger heiß als im Pappbecherchen. Abends kommt er in die Spülmaschine, und wer nicht jeden Abend die Maschine anmacht nimmt einfach zwei Becher abwechselnd.

Welchen Becher nehmen?

Der Verkehrsclub Deutschland hat verschiedene Modelle getestet, da lässt sich auswählen:

Mehrwegbechertest aus der „fairkehr“

 

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Geld vom Staat: Auch für kleinere Maßnahmen am Haus, auch als Zuschuss

Kleinvieh spart auch Energie
Für energetische Modernisierungen von Wohnhäusern stehen in Deutschland umfangreiche öffentliche Förderprogramme zur Verfügung. Allerdings kostet eine Komplettmodernisierung viel Geld, das nicht alle Eigentümer investieren können oder wollen. Doch auch wer zunächst nur einzelne Bereiche seines Zuhauses energetisch auf Vordermann bringen möchte, kann profitieren: Über die Einzelmaßnahmenförderung der KfW-Bankengruppe.

Für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen, die keine Komplettsanierung planen, sondern zunächst einzelne Maßnahmen umsetzen möchten, sind die KfW-Förderprogramme 152 und 430 interessant. Peter Sönnichsen, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, erläutert: „Diese Programme fördern bestimmte Einzelmaßnahmen und Maßnahmenpakete entweder mit zinsgünstigen Krediten oder mit Zuschüssen. Voraussetzung ist, dass die Energieeffizienz des Wohnraums über gesetzliche Anforderungen hinaus verbessert wird.“

Förderfähige Einzelmaßnahmen im Sinne der Programme sind die Dämmung von Wänden, Dach oder Geschossdecken, die Erneuerung von Fenstern oder Außentüren, der Einbau oder die Erneuerung einer Lüftungsanlage oder die Erneuerung und Optimierung einer Heizungsanlage. Hinzu kommen zwei Maßnahmenpakete: Das Heizungspaket, das den Austausch der Heizungsanlage sowie die Optimierung des Wärmeverteilsystems umfasst, und das Lüftungspaket, das den Einbau oder die Erneuerung einer Lüftungsanlage mit mindestens einer Maßnahme für eine effizientere Gebäudehülle kombiniert, also zum Beispiel neuen Fenstern oder einer besseren Dämmung.

„Mit den Krediten kann nicht nur die volle Höhe der Kosten finanziert werden, sondern es muss nur die um einen 7,5-prozentigen Tilgungszuschuss reduzierte Kreditsumme zurückgezahlt werden. Wer lieber den Zuschuss wählt, erhält bei den Einzelmaßnahmen 10 Prozent der Kosten, bei den Maßnahmenpaketen sogar 15 Prozent“, erläutert Peter Sönnichsen. Anerkannt werden bis zu 50.000 Euro je Wohnung. Unter Umständen bietet sich überdies eine Kombination mit weiteren Förderprogrammen an.

Beratungsbedarf? In Husum, Niebüll (und kurzzeitig auch noch Westerland) empfiehlt sich die Energieberatung der Verbraucherzentrale, jeweils im Rathaus, in Heide direkt in der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale neben dem Rathaus.

Terminvereinbarung unter 0431-59099-40, Beratungsgespräch ab 5,00 Euro, für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

In Bredstedt gibt es alternativ die Energieberatung im Energiekompetenzcentrum in der Osterstraße, Terminvereinbarung unter Telefon 04671- 6023667.

 

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CO2-Emissionen durch Kommunikation

Die Kreisverwaltung des Kreises Nordfriesland versendet ungefähr 31.000 E-Mails und 12.000 normale Post-Briefe im Monat. Wieviel Treibhausgasemission ergibt sich daraus?

E-Mails

Der Versand von E-Mails besteht – hinsichtlich der Treibhausgasemissionen – aus drei Komponenten: EDV-Anlagen des Kreises (Rechner, Mailserver), das Transportnetz zum Empfänger-Mailserver, und die EDV-Anlagen des Empfängers.

Da der Kreis Nordfriesland Ökostrom verwendet entstehen für die eigenen Anlagen keine CO2-Emissionen. Wohl aber auf dem Weg zum Empfänger durch das Transportnetz, und dann beim Empfänger – beim Lesen.

Dies ist kaum sinnvoll abzuschätzen. Wer E-Mails auf dem Smartphone liest statt auf dem Computer spart beispielsweise viel Strom. Wer seinen Computer mit Ökostrom betreibt erzeugt weniger Emissionen usw.

Das Ergebnis liegt wohl im Bereich von etwa 4 Gramm CO2 pro Email (Quelle: The Gurdian)

Für den Kreis Nordfriesland ergeben sich somit 124 kg monatliche CO2-Emissionen durch den Versand von E-Mails. Da diese Emissionen außerhalb des Einflussbereiches der Kreisverwaltung entstehen lässt sich daran auch wenig ändern.

(Papier-)Briefe

Der Versand von Post-Briefen erzeugt an zwei Stellen CO2-Emissionen: Die Herstellung des Briefes (Computernutzung + Papier + Druck) und der Versand. Briefe lesen ist üblicherweise ohne Energie- und Materialeinsatz möglich und damit emissionsfrei.

Erstellung, Papier und Druck

Die Erstellung auf dem Computer und der Betrieb von Druckern ist Dank der Nutzung von Ökostrom emissionsfrei. Das verwendete Material zum Drucken (Toner usw.) ist anteilig so gering, das eine Bilanzierung gegenüber den Emissionen des Transports unterbleiben kann.

Die Herstellung des Papiers und des Briefumschlags erzeugt hingegen größere CO2-Emissionen: Das verwendete Recyclingpapier wiegt 5 Gramm pro Blatt und dessen Herstellung verursacht 2,8 Gramm CO2-Emissionen (Quelle: Angabe des Papierherstellers). Der Briefumschlag bringt weitere 4 Gramm Gewicht und damit weitere 2,2 Gramm CO2-Emission. Für einen üblichen einseitigen Brief entstehen damit 5 Gramm CO2-Emissionen bei der Herstellung. Diese lassen sich auch nicht mehr sinnvoll weiter absenken.

Transport

Der Versand eines Briefes erzeugt CO2-Emissonen von durchschnittlich 30 Gramm (Quelle: Deutsche Post AG). Die Teilnahme am Programm „GoGreen“ wird nach Auslaufen des momentanen Rahmenvertrages geprüft, um diese Emissionen zu reduzieren.

Ergebnis

Der Versand von Briefpost erzeugt monatliche CO2-Emissionen von 420 kg. Hört sich viel an, ist aber verhältnismäßig wenig – das ist soviel CO2 wie die nordfriesischen Autos zusammen in gerade mal einer Minute erzeugen.

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Kurzgefasst: Wissenswertes zum Energieausweis

Der Energieausweis ist ein Dokument, das ein Gebäude energetisch bewertet. Er gibt Ihnen Anhaltspunkte für eine grobe Schätzung der künftig zu erwartenden Energieverbräuche und stellt somit auch eine Vergleichbarkeit einzelner Objekte untereinander her. Er kann eine ungefähre Einschätzung geben, mit welchen Heizkosten Sie rechnen müssen, wenn Sie verschiedene Energieausweise miteinander vergleichen.

So sieht er aus: Muster für Energieausweise

Oder schauen Sie in öffentlichen Gebäuden (Rathaus, Schulen, …): Diese Gebäude müssen Ihren Energieausweis sichtbar aushängen.
Energieausweise sind bei Neubauten und bei Verkauf, Verpachtung, Vermietung oder Leasing von Gebäuden zu erstellen und einem Interessenten bereits vor Vertragsschluss unaufgefordert vorzulegen. Sollten Sie den Ausweis nicht, nicht rechtzeitig oder unvollständig vorlegen, droht ein Bußgeld.
Es gibt zwei Arten von Energieausweisen, die sich im Berechnungsverfahren und der Aussagekraft der Ergebnisse unterscheiden. Eine Wahlfreiheit besteht für Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten und Nichtwohngebäuden. Bei Wohngebäuden mit vier und weniger Wohneinheiten ist im Wesentlichen das Datum der Bauantragstellung bzw. die Einhaltung der damaligen Wärmeschutzverordnung von 1977 wichtig – Gebäude, die das Dämmniveau der Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllen, haben ebenfalls Wahlfreiheit.

  • Energieausweis auf Bedarfsbasis

Dieser Energieausweis wird auf Grundlage des berechneten Energiebedarfes des Gebäudes ausgestellt. Dazu kommt ein Energieausweisersteller zu Ihnen nach Hause und untersucht alle Bauteile, wie Wände, Fenster usw.

Dabei ergibt sich für Sie die Chance, zu erfahren, an welcher Stelle kostengünstige Modernisierungsmaßnahmen möglich sind, und eigene Fragen zu stellen. Im Rahmen der Ausstellung eines solchen Energieausweises erhalten Sie sozusagen eine kleine Energieberatung gleich dazu.

  • Energieausweis auf Verbrauchsbasis

Der verbrauchsorientierte Energieausweis spiegelt den witterungsbereinigten Verbrauch des Gebäudes über den Zeitraum der 3 zurückliegenden Jahre (mindestens) wieder. Das Ergebnis ist stark vom Nutzerverhalten (Heiz- und Lüftungsverhalten, Personenzahl, Anwesenheiten) im betrachteten Zeitraum geprägt. Dieser Energieausweis kann zumindest vom Grundsatz her auch ohne Termin bei Ihnen vor Ort ausgestellt werden.

Dieser Energieausweis ist weniger aussagekräftig hinsichtlich Möglichkeiten zur Modernisierung, erfüllt aber zumindest die Pflicht zur Vorlage bei Interessenten.

Für Gebäude mit einer Nicht-Wohnnutzung gibt es besondere Energieausweise, die auch den Strombedarf bzw. Stromverbrauch beinhalten. Kombinierte Gebäude mit Wohnungen und anderer Nutzung benötigen eventuell 2 Energieausweise. Über die genaue Verfahrensweise im Einzelfall gibt der Aussteller Auskunft.

Teil des Energieausweises sind in der Regel Modernisierungsempfehlungen zur kosteneffizienten energetischen Verbesserung des Gebäudes. Sie dienen lediglich der Information über energetische Verbesserungsmöglichkeiten. Eine Verpflichtung der Eigentümer zur Umsetzung der genannten Maßnahmen besteht nicht.

Wer macht das? An wen wende ich mich?

An einen zugelassenen Energieausweisersteller.
Die Anforderungen an die Qualifikation der Aussteller sind gesetzlich geregelt. Energieausweise dürfen verschiedene Personengruppen je nach Ausbildung und/oder Weiterbildung ausstellen. Da es kein amtliches Zertifikat der Zulassung gibt, muss sich der Auftraggeber auf die Aussage des Ausstellers verlassen (Tipp: schriftlich bestätigen lassen).
Die Kreisverwaltung darf Ihnen aus Gründen der Gleichberechtigung aller Unternehmen niemanden empfehlen.
Im Internet bieten mehrere Seitenbetreiber zumeist postleitzahlengestützte Expertensuchen an.

Was kostet das?

Für einen Energieausweis auf Verbrauchsbasis sollten Sie etwa 20 bis 80 € einkalkulieren, für einen Energieausweis auf Bedarfsbasis etwa 200 bis 500 €.

Ausnahmen

Keinen Energieausweis brauchen:

  • Denkmalgeschützte Gebäude
  • Gewächshäuser, Tierställe
  • Vollständig unterirdische Gebäude
  • Gebäude, die maximal 4 Monate im Jahr benutzt werden (ob das für Ihr Ferienhaus zutrifft müssen Sie anhand der Buchungszahl nachsehen)
  • Gebäude, die wegen der Benutzung oft und lange offenstehen müssen (typisches Beispiel: Bahnhofshallen)
  • Gebäude ohne Heizung und Kühlung oder mit Heizung nur bis maximal 11 °C Lufttemperatur
  • Zelte und Traglufthallen
  • Gebäude, die maximal 2 Jahre stehenbleiben
  • Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel usw. („Gebäude, die dem Gottesdienst oder anderen religiösen Zwecken gewidmet sind“).

Gültigkeit

Der Energieausweis ist 10 Jahre gültig, eine Verlängerung ist nicht möglich.

Rechtsgrundlage

§ 16 ff. Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energieeinsparverordnung – EnEV), Abschnitt 5 Energieausweise und Empfehlungen für die Verbesserung der Energieeffizienz.

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Veranstaltungshinweis: Grünstrom-Event am 20. und 21.5. in Enge-Sande

Strom oder Wasserstoff statt Benzin oder Diesel?

Alternative Antriebe für Autos, Lieferwagen, Fahrräder und Roller sind in aller Munde, auch weil die Bundesregierung eine Kaufprämie und die Landesregierung eine Ladestationsprämie angekündigt hat.

Ob so ein Fahrzeug für den Alltag taugt – das muß man:

Ausprobieren!

Am 20. und 21. Mai besteht Gelegenheit, Fahrzeuge aller Art vom Roller bis zum Lieferwagen mit alternativen Antrieben mal auszuprobieren – erstmals in Nordfriesland auch Wasserstoff-Autos. Sogar ein Wasserstoff-Fahrrad ist angekündigt.

An beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr beim Grünstrom-Event. Es gibt zur Ausstellung ein interessantes Begleitprogramm.

Der Kreis Nordfriesland ist im Ausstellerzelt auch mit dabei und beantwortet alle Ihre Fragen rund um Ladeinfrastruktur und Wasserstofftankstellen.


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Stadtradeln im gesamten Kreis Nordfriesland

stadtradeln_logo

Der Kreis Nordfriesland lädt Sie ein, im Rahmen der Kampagne „Stadtradeln“ für den Klimaschutz in die Pedale zu treten.

Ziel der Kampagne ist es, das privat sowie beruflich möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegt werden, sodass ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet und ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune gesetzt wird – und Sie letztlich Spaß beim Fahrradfahren haben!

Der Aktionszeitraum für das Stadtradeln im Kreis Nordfriesland ist vom 13.06.2016 bis zum 03.07.2016
Während des Aktionszeitraumes sollen möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ob beruflich oder privat, jeder Kilometer zählt und wird im Online-Radkalender eingetragen.

Unter http://www.stadtradeln.de/kreis_nordfriesland2016.html kann sich jeder TeilnehmerIn aus Nordfriesland registrieren und einem bereits vorhandenen Team von RadlerInnen anschließen oder ein neues Team gründen. „Teamlos“ radeln geht nicht, denn Klimaschutz und Radförderung sind Teamarbeit – aber schon zwei Personen
sind ein Team! Alternativ kann natürlich auch dem offenen Team „Kreis Nordfriesland“ beigetreten werden.

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter www.stadtradeln.de

Der Kreis hat dieses Jahr das gesamte Kreisgebiet angemeldet, um allen Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit zu geben, ein Team aufzustellen und Radkilometer zu sammeln, ohne dass dabei Kosten für Sie entstehen.
Beteiligen Sie sich am Stadtradeln! Motivieren Sie weitere Personen, ebenfalls aufs Rad zu steigen und als Ihre Teammitglieder ein deutliches Signal für mehr Radverkehr zu setzen. Machen Sie Anderen das Null-Emissions-Fahrzeug Fahrrad schmackhaft.

Bei Fragen melden Sie sich gerne bei Marei Locher, per E-Mail marei.locher@nordfriesland.de oder per Telefon unter 04841/67-481

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Treibhausgasrelevanz von Heißgetränken

Etwas Statistik

2,5 Milliarden Tassen Kaffee werden jeden Tag auf der Welt getrunken, 200 Millionen davon in Deutschland (8% des Weltkonsums). 15,3 Milliarden Kaffeebäume wachsen weltweit – jeder Kaffeebaum erzeugt Kaffee für 36 Tassen pro Jahr. 85% der Deutschen trinken regelmäßig Kaffee.

Fairtrade-/UTZ-zertifizierter Kaffee macht gerade mal weniger als 10% der gesamten Anbaufläche aus. Nur 1,6% des in Deutschland getrunkenen Kaffees entstammen fairem Handel – in Österreich sind es 25%.

Und die Umwelt?

Etwa 7% des deutschen Kaffeekonsums kommt aus Einzelverpackungen (Pads, Kapseln) und erzeugt damit unnötig viel Verpackungsmüll und Energieaufwand für die Produktion der Verpackung. Nebenbei ist dieser Kaffee pro Gramm wirklich teuer: Das Dreifache für Pads und das Sechsfache für Kapseln. Aber von der Verpackung abgesehen gibt es noch mehr Umweltaspekte:

Warmes Wasser

Kaffee und Tee sind warm, und Wasser ist der am mühsamsten zu erwärmende Stoff des Alltags (Wasser hat eine besonders hohe Wärmekapazität).

Das Wasser für Kaffee wird in der Regel mit Strom erwärmt, dabei ergeben sich CO2-Emissionen von um und bei 20 Gramm. Am umweltfreundlichsten sind Nutzer von Ökostrom. Wer keinen Ökostrom nutzt sollte die Zubereitung schon mit Warmwasser aus der Leitung anfangen (wenn das nicht mit Strom erwärmt wird), Kaffee aus der French Press, dem Handfilter oder Tee trinken: Das Wasser ist im Wasserkocher schneller und energieverlustfreier erwärmt als der Betrieb einer Kaffeemaschine (etwa 10 Gramm CO2 statt 20 in der Kaffeemaschine). Dabei aber auch nur genausoviel Wasser in den Kocher geben, wie in die Tasse passen! Wer den Kocher einfach nur unter den Wasserhahn hält und alles aufkocht verschleudert ein Vielfaches an Energie.

Die elektrische Warmhalteplatte in der Kaffeemaschine sollte durch eine Thermoskanne ersetzt werden.

Es gibt einige Pad- und Kapselmaschinen mit auffällig hohem Stromverbrauch im Stillstand. Diese Verschwendung lässt sich mit Stecker-rausziehen oder einem Zwischenschalter an der Steckdose leicht stoppen.

Kaffeevollautomaten liegen mit 60 Gramm CO2 pro Tasse ebenfalls weit höher – Handarbeit lohnt sich also.

Den Kaffee mit dem Auto im Supermarkt kaufen trägt übrigens anteilig noch 2 Gramm CO2 zur Gesamtbilanz bei (und fällt damit nicht ernsthaft ins Gewicht).

Kaffee-Anbau

Die Kaffeebohnen anzubauen ist – wie alle landwirtschaftlichen Produkte – nicht CO2-frei. Pro Tasse kommen etwa 30 Gramm CO2 dabei heraus, Hauptquelle ist dabei die Herstellung von Kunstdünger.

Kaffee mit Biosiegel verwendet weniger Kunstdünger und ist damit klimafreundlicher. Wieviel klimafreundlicher genau – das lässt sich nicht so genau sagen, beim Tee ist es etwa 15 statt 30 Gramm CO2. Leckerer ist er jedenfalls auch.

Daher fällt es schwer, genauere Handlungsempfehlungen zu geben.

Tee-Anbau

Tee ist nicht so beliebt und daher nicht so gut untersucht. Die konventionelle Produktion von Teeblättern erzeugt insgesamt pro Tasse Tee ähnlich wie CO2 wie Kaffee, ca. 30 Gramm. Bio-Tee liegt bei etwa 15 Gramm CO2-Emissionen pro Tasse und damit etwa die Hälfte.

Auch hier gilt: Einzelverpackungen (also Teebeutel) erhöhen die CO2-Emissionen massiv!

Flugtee ist natürlich aus Klimaschutzsicht auch zu vermeiden – damit verdreifachen sich die Emissionen.

Fazit

Der Unterschied zwischen Kaffee und Tee ist aus Klimaschutzsicht nicht allzu groß.

Wer sich sparsam verhalten will nimmt Pulverkaffee aus der French Press oder der gewöhnlichen Kaffeemaschine, oder losen Tee, und füllt das Getränk in eine Thermoskanne. Ökostrom nutzen ist sowieso eine gute Idee.

Oder man fährt weniger Auto: Selbst eine Tasse Kaffee aus der Kapselmaschine (ca. 180 Gramm CO2) ist umweltfreundlicher als 1,5 Kilometer Autofahren. Nur einmal das Auto stehenlassen ist also viel wichtiger als über den eigenen Heißgetränkekonsum nachzudenken. Gesünder ist es auch.

Damit: Zum Wohl, auf das Koffein!

Quellen: Tchibo-Kaffeereport 2013, Österreichischer Kaffee- und Teeverband, PCF-Pilotprojekt Deutschland, Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse

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Klimawandel: Chardonnay aus Dover, Nordlund aus Seeland

Frankreich: Kurzfristig prima, langfristig problematisch

Man ahnt es ja nicht was für Auswirkungen der Klimawandel mit sich bringt.

Schon heute ist es in Frankreich ungefähr 1,5 °C wärmer – durchschnittlich. Die Weinlese ist mittlerweile, im Vergleich zu 1980, 2 Wochen früher.

Das ergab einige hervorragende Weinjahre, aber wenn die Erwärmung so weitergeht werden es eher schlechte Jahre werden, denn zu große Hitze bedeutet Trockenheit. Die französischen Weine die aus besonders zugewiesenen Regionen kommen werden sich ändern, entweder der Wein oder die Region (Champagner, Sauternes, Margaux, …).

Es gibt aber neue Alternativen aus unerwarteten Gegenden:

England: Der neue Chardonnay?

Weinanbau in England wird schon seit der Römerzeit betrieben, aber erst Kalkböden in Sussex und Kent ermöglichen zusammen mit der Klimaerwärmung qualitativ hochwertigen Wein- und Sektanbau in Südengland.

Mit dem Wrotham Pinot gibt es sogar eine englische Rebsorte.

Laithwaite’s Chardonnay-Sekt hat es 2007 in die Weltrangliste der 10 besten Sekts geschafft.

Fazit: Wein und Sekt – das erste wirklich leckere kulinarische Produkt aus England.

Dänemark: Ein Neuling mit Zukunftschancen

Des Einen Leid ist des Anderen Freud: Mittlerweile lässt sich selbst in Dänemark gut trinkbarer Wein herstellen. Erst seit 1999 ist das dort überhaupt legal und seither wird emsig experimentiert.

Zum Beispiel der Nordlund aus der Nähe von Kopenhagen, „schmeckt nach Weinbeeren und Eukalyptus“ oder der Weißwein aus Aalsgaard, frisch und kühl.

In Dänemark bietet sich Touristen die Chance, die nördlichste Weinstraße der Welt zu befahren: Dansk Vinvej

Fazit: Vielseitig und überraschend – Wein aus dem kühlen Norden.

Schleswig-Holstein: Wein aus dem echten Norden

Auch in Schleswig-Holstein (mindestens soviele Sonnenstunden wie im Rheingau!) gibt es einige Weingüter. Meist in Ostseenähe, aber auch zwei in Nordfriesland:

  • Reserve Waalem, aus Süderende (Föhr) – Weißwein und Sekt, der Weißwein wird auf Föhr gekeltert und der Sekt ist der einzige Sekt Schleswig-Holsteins
  • Söl’ring, aus Keitum (Sylt) – Weißwein, bisher noch geringe Menge, daher eher teuer. Hier kann man sogar einen Rebstock pachten und wird dann jährlich mit der aktuellen Ernte versorgt.

Wer „einfach nur im Supermarkt“ kaufen möchte kann den „So mookt wi dat“ aus Grebin probieren – erhältlich zum Beispiel bei CITTI Flensburg.

Fazit: Regionale Lebensmittel, der Klimawandel machts möglich – es muß nicht immer Kohl und Karotten sein.

 

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Neue Bäume braucht das Land – klimawandelresistente Arten im Test

Zerreiche in Devon, Großbritannien, Bild: Flynnbar

Zerreiche in Devon, Großbritannien, Bild: Flynnbar

Der Klimawandel hat begonnen und wird weitergehen. Das ist heute schon für langfristige Planungen wichtig, zum Beispiel dafür wie groß die Regenwasserkanalisation in Baugebieten sein sollte (stärkere Starkregenfälle durch Klimawandel), aber auch für die Auswahl von Bäumen (mehr Wärme durch Klimawandel). Darauf sollten wir uns anpassen wenn weiterhin Bäume unsere Städte verschönern sollen.

(Die voraussichtlichen Auswirkungen des Klimawandels für Nordfriesland kann man sich im Norddeutschen Klimaatlas selber anschauen.)

Unsere heute gewohnten Bäume werden sich zukünftig schwertun. Vielleicht sind andere Arten (aus wärmeren Gegenden) besser an Nordfrieslands zukünftiges Klima angepasst?

Genau das wird in einem Langzeitversuch in Bayern und Schleswig-Holstein getestet, unter Anderem in Husum. Je fünf dieser Bäume stehen neuerdings im Stadtgebiet (Kronenburg, Buschkamp) und werden die nächsten Jahre genau auf ihre Eignung beobachtet:

Dreispitz-Ahorn, aus Japan, China, Taiwan

Dreispitzahornbäume in Osaka, Bild: NISHIGUCHI,Masahiro

Dreispitzahornbäume in Osaka, Bild: NISHIGUCHI, Masahiro

Europäischer Zürgelbaum, aus Südeuropa, Afrika – liefert auch essbare Früchte

Europäischer Zürgelbaum, Bild: Vulcano

Europäischer Zürgelbaum, Bild: Vulcano

Purpur-Erle, Kreuzung von zwei Erlenarten, besonders für nährstoffarme Böden geeignet

Säulen-Fächerblattbaum (Ginkgo biloba)(ein älterer Gingko steht in der Ludwig-Nissen-Straße), eine besonders tolerante und robuste Pflanze

Gingko-Allee in Trelleborg

Gingko-Allee in Trelleborg

Europäische Hopfenbuche, aus dem Mittelmeerraum

Europäische Hopfenbuche auf Sardinien

Europäische Hopfenbuche auf Sardinien

Morgenländische Platane, aus dem Mittelmeerraum

Morgenländische Platane (Arbre de la Liberte, Bayeux, Normandie)

Morgenländische Platane (Arbre de la Liberte, Bayeux, Normandie)

Zerreiche, aus Südosteuropa (Bild oben)

Silber-Linde, aus Südosteuropa, besonders resistent gegen Luftverschmutzungen

Silberlinde, Bild: JoJan

Silberlinde, Bild: JoJan

Resista-Ulme „Rebona“, eine Kreuzung aus sibirischer und japanischer Ulme

Resista-Ulmen in Berlin

Resista-Ulmen in Berlin

Japanische Zelkove, aus Japan und Umgebung

Zelkove, in Japan

Zelkove, in Japan

 

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