Veranstaltungshinweis: Thermografie – Sehen, was man nicht sieht, 7.12. Rathaus Husum

Thermografieaufnahme eines gut eingestellten Heizkörpers: Oben warm, unten kühl

Thermografieaufnahme eines gut eingestellten Heizkörpers: Oben warm, unten kühl

Wie eine Wärmebildkamera Energielecks an Gebäuden sichtbar macht, führen unabhängige Energieberater bei Thermografie-Rundgängen vor. Daran kann jeder kostenlos nach Anmeldung teilnehmen.
Nach dem großen Erfolg im letzten Winter in Dithmarschen bietet die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein ihre Thermografie-Rundgänge nun landesweit an. Bei dem Rundgang zeigen unabhängige Energieberater und Ingenieure, wie sie die Wärmeverluste an Gebäuden mit Hilfe der Wärmebildkamera von außen sichtbar machen können.

Den Energielecks auf der Spur

Schimmel an der Außenwand trotz Wärmedämmung? Hohe Heizkosten, die nicht den Erwartungen nach einer Modernisierung entsprechen? Das sind Anzeichen dafür, dass wichtige Details bei der Modernisierung nicht beachtet wurden. Auch bei unmodernisierten Gebäuden können sehr hohe Energieverluste auftreten. Mit bloßem Auge sind diese nicht zu erkennen.
Der nächste Termin ist in Husum am 7.12.2016 um 18:30 Uhr. Treffpunkt: Rathaus Husum; Raum 103.

Anmeldung und Informationen

Eine verbindliche Anmeldung ist vor der Veranstaltung unbedingt nötig, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Bitte melden Sie sich bei Interesse unter der Rufnummer 0481 61774 (Verbraucherzentrale) oder 04841 6660 (Rathaus) an. Alle Rundgänge sind aufgrund der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für die Teilnehmer kostenfrei.

Thermografie ist temperatur- und wetterabhängig. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass Rundgänge kurzfristig abgesagt oder verschoben werden.

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Neu für 2016: Heizspiegel für Deutschland

Heize ich zu viel, zu wenig, zu teuer? Wie ist es im Vergleich zu meinen Nachbarn?

Mit dem Heizspiegel für Deutschland finden Sie schnell heraus, ob in Ihrem Haus mehr oder weniger Heizenergie verbraucht wird als in ähnlich großen Gebäuden.

Schauen Sie doch selber nach: Im neuen Heizspiegel.

http://www.heizspiegel.de/heizspiegel/

Wer eine Papier-Version bevorzugt kann sich die Broschüre auch im Kreishaus in Husum abholen.

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Veranstaltungshinweis: Thermografie – Sehen, was man nicht sieht

Wie eine Wärmebildkamera Energielecks an Gebäuden sichtbar macht, führen unabhängige Energieberater bei Thermografie-Rundgängen vor. Daran kann jeder kostenlos nach Anmeldung teilnehmen.
Nach dem großen Erfolg im letzten Winter in Dithmarschen bietet die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein ihre Thermografie-Rundgänge nun landesweit an. Bei dem Rundgang zeigen unabhängige Energieberater und Ingenieure, wie sie die Wärmeverluste an Gebäuden mit Hilfe der Wärmebildkamera von außen sichtbar machen können.

Schimmel an der Außenwand trotz Wärmedämmung? Hohe Heizkosten, die nicht den Erwartungen nach einer Sanierung entsprechen? Das sind Anzeichen dafür, dass wichtige Details bei der Modernisierung nicht beachtet wurden. Auch bei unsanierten Gebäuden können hohe Energieverluste auftreten. Mit bloßem Auge sind diese nicht zu erkennen.

Der nächste Termin ist in Husum am 23.11.2016 um 18:30 Uhr geplant. Treffpunkt: Rathaus, Raum 025.

Anmeldung und Informationen:
Eine verbindliche Anmeldung ist vor der Veranstaltung unbedingt nötig, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Bitte melden Sie sich bei Interesse unter der Rufnummer 0481 61774 (Verbraucherzentrale) an. Alle Rundgänge sind aufgrund der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für die Teilnehmer kostenfrei.

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Veranstaltungshinweis: E-Mobilitätstag – mal Alles Probefahren

E-Mobilitätstag am 19.11.2016  von 10-16 Uhr auf dem GreenTec Campus, Enge-Sande:

Ausstellung von 17 E-Fahrzeugen diverser Hersteller, unter anderem das Tesla Model X

Probefahren von 12 E-Mobilen auf unserem Campus

Beratung durch Mitarbeiter regionaler Autohäuser

Folgende Vorträge sind geplant:

11:00-11:30 Uhr:

„E-Mobilität im Tourismus, Twizy-Vermietung auf Nordstrand“  Familie Jürs, Nordstrand

11:30-12:00 Uhr:

„Ladeinfrastruktur aus LADE-lund“  Jan Obernauer, Elektro Obernauer

14:00-14:30 Uhr:

„Tesla Deutschland-Aktuelle Entwicklungen“   Ben Möckelmann, Hamburg

14:30-15:00 Uhr:

„ GreenTec Campus, das Brennglas der E-Mobilität“   Marten Jensen, Stephan Wiese

15:00-16:00 Uhr:

„E-CarSharing und Grundlagen für Ladestationen in Dörfern“  Werner Schweizer, Klixbüll  Gunnar Thöle , Klimaschutzmanager


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Es wird Winter: Party feiern und Energie fühlen.

Mit der Kältewelle dreht auch die Heizung wieder richtig auf. Aber ist auch alles gut eingestellt, das Haus an der richtigen Stelle gedichtet, und so gedämmt, dass es innen schön warm wird und man sich auch ohne Wollpulli wohlfühlt?

Energieberatungsparty

Das lässt sich gemeinsam herausfinden. Einfach alle Freunde einladen und 04841-67-136 anrufen. Dann kommt ein Energieberater dazu, und genau wie bei einem der bekannten Plastikdosen-Treffen wird alles zur Energie im Haus schön erklärt und vorgeführt. Danach können alle beim gemeinsamen Rundgang durch’s Haus – vom Dach bis zum Keller – selber schauen, anfassen und Fragen stellen, die man sonst nicht loswird.

Wenn Alle eine Kleinigkeit mitbringen kommt danach Partygefühl auf. Aber Vorsicht: Keine Reste übriglassen, denn Tupperdosen gibt’s bei dieser Party nicht. Und es gibt auch keinerlei Verpflichtung, irgendwas zu kaufen.

Mal im Ernst

Energieberatungspartys sind wie eine Energieberatung im eigenen Haus für Einsteiger, nur das Freunde / Nachbarn / Sportverein / … mit dabei sind. Ein Energieberater kommt dazu, macht einen Rundgang mit den Gästen, erklärt was man am Haus sinnvollerweise noch tun könnte und auch, was sich eher nicht lohnt, und erstellt am Ende einen kleinen Beratungsbericht. Eine Gelegenheit, mal alles zu fragen was man immer schonmal loswerden wollte.

Alle Hausbesitzer im Kreis Nordfriesland können in der Kreisverwaltung anrufen (Gunnar Thöle, 04841-67-136) und um einen Termin bitten. Partytermine sind auch außerhalb der üblichen Behörden-Öffnungszeiten möglich – am besten eignet sich erfahrungsgemäß Freitag am späten Nachmittag. Dank verschiedener Fördermittel ist das für den Hausbesitzer zur Zeit noch 100% kostenlos. In manchen anderen Kreisen wird darüber nachgedacht, das Format ebenfalls anzubieten. Bitte vor Ort oder bei der Verbraucherzentrale nachfragen.

Die einzige Verpflichtung für die Gastgeber ist, das Haus zu öffnen und Gäste einzuladen, so ab 5 Personen aufwärts, je nachdem wie groß das Wohnzimmer ist.

Die Gastgeber bekommen nachträglich noch einen Beratungsbericht zugesandt.

Und nun los!

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Wie für den Internetzugang: Mobilitäts-Flatrates für die persönliche Freiheit.

Was für den Internetzugang geht – soviel surfen wie man will für einen Pauschalpreis – geht auch für Mobilität.

Warum ist das wünschenswert?

Mobilität zum Pauschalpreis schafft Freiheit. Die Möglichkeit jederzeit überallhin zu gelangen, ohne an den Geldbeutel zu denken ist befreiend – ein gutes Gefühl. Und alle hier gelisteten Angebote sind für besonders umweltfreundliche Verkehrsmittel.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

Für Deutsche:

Fahrradfahren

Klar, Fahrradfahren ist kostenlos und man braucht nur ein Fahrrad und ab und zu Verschleißteile für ein paar €.

  • Die Reichweite ist gering. Für viele Alltagswege genügt das aber. Einfach mal ausprobieren! Mit einem Elektrofahrrad kann man bei gleicher Anstrengung durchschnittlich 50% weiter fahren.
  • Die Geschwindigkeit überland ist gering. Mit einem Elektrofahrrad kann man bei gleicher Anstrengung durchschnittlich 50% schneller fahren. Im Stadtverkehr ist man mit dem Fahrrad erfahrungsgemäß eher schneller als mit anderen Verkehrsmitteln, und mit dem Rad darf man bis direkt vor die Tür des Ziels fahren. Das macht den Geschwindigkeitsnachteil wieder ein wenig wett.
  • Fahrradfahren geht auch im Dunkeln. Selbst bei Schnee und Eis – mit Winterreifen oder Spikes wird es sicherer und einfacher.
  • Wer viel transportieren muss nimmt ein Lastenfahrrad.
  • Wen der Gegenwind stört nimmt ein Elektrofahrrad. Das kostet zwar zusätzlich Strom – aber nur ungefähr 20 Cent auf 100 Kilometer.

Bahncard 100

Diese Bahncard gibt – wie der Name es andeutet – 100% Rabatt auf den Fahrkartenpreis. Man kann sich die Fahrkarte daher gleich ganz sparen und nur diese Bahncard vorzeigen.

Die Flatrate für das Bahnfahren – einfach in den nächsten Zug steigen ohne sich um irgendwas kümmern zu müssen, im IC und ICE, aber auch bei der NOB und den anderen Privatbahnen in der Region. Auch die Fahrradmitnahme ist kostenlos. Es gibt ein extra Kontingent an Sitzplätzen in Fernzügen für Premiumkunden.

Zusätzlich sind Busse, S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen in 124 deutschen Städten mit „City-Ticket“ dabei. Dort kann man jederzeit soviel überallhin fahren wie man möchte. In Schleswig-Holstein gilt das für Kiel, Lübeck, Flensburg, Neumünster und für den gesamten Hamburger Stadtbereich.

Dazu gibt es Rabatt beim Carsharing und für die Fahrradverleihsysteme in einigen Städten.

Die Bahncard 100 für Erwachsene kostet soviel wie 38 Kilometer Autofahrt pro Tag: 4090 € im Jahr.

Lohnt sich also für Fernpendler, Vielfahrer und insbesondere dann, wenn nicht jeden Tag dieselbe Strecke gefahren wird – dann ist eine gewöhnliche streckenbezogene Jahreskarte meist preiswerter.

So viel mit dem Elektroauto fahren wie man möchte – Stromtankstellen-Flatrate für den innogy-Verbund (ehem. RWE)

Elektroautobesitzer, die Stromtankstellen aus dem Verbund von innogy (ehemals RWE) in der Nähe haben, können dort zum Pauschalpreis Strom laden. In Nordfriesland gilt das für die Standorte der Stadtwerke Niebüll und Bredstedt und der Gemeindewerke Leck.

Der Stromversorger „EWR“ aus Worms bietet für 25 € / Monat diese Ladepauschale an.

Dazu kommen Leasing / Anschaffungspreis des Autos und die Versicherung – auch jeweils nutzungsunabhängige Pauschalpreise. Die einzigen verbrauchsgebundenen Kosten sind dann Verschleißteile, davon gibt es im Elektroauto nicht so viele. Vor allem Reifen und Wischerblätter.

Das Laden an anderen Stromtankstellen und das Laden zu Hause sind leider nicht inbegriffen, das gibt es so nur in Dänemark (siehe unten).

Für Schweizer:

Hier gibt es die umfassendste Mobilitäts-Flatrate überhaupt, da alle diese Verkehrsangebote genutzt werden können:

„SBB Green Class“

  • Alle Busse, Bahnen in der ganzen Schweiz, 1. Klasse,
  • ein Elektroauto „BMW i3“ incl. Strom unterwegs an Ladesäulen,
  • Jahres-Parkgebühren auf einem Park&Ride-Parkplatz in der Nähe,
  • Nutzung von Leihfahrrädern in der ganzen Schweiz
  • und Nutzung von Carsharingautos in der ganzen Schweiz.

Ist allerdings nicht ganz billig: 12.200 Franken/Jahr.

Alternativ und bei den Schweizern mit ihrem umfassenden öffentlichen Verkehrsangebot sehr beliebt, das Generalabonnement: Die Flatrate für den schweizer Bus- und Bahnverkehr. Das Angebot ist ungefähr die Entsprechung zur deutschen Bahncard-100 – mit dem Unterschied das der Busverkehr im ganzen Land inclusive ist und nicht nur in den Cityticket-Städten. Früher war das auch für Touristen interessant, da man sich ein solches Generalabonnement für seinen Schweizurlaub günstig wochenweise ausleihen konnte. Inzwischen geht das so nicht mehr und man muss sich mit dem Swiss Travel Pass behelfen.

Für Dänen:

Soviel mit dem Elektroauto fahren wie man möchte – komplett ohne zusätzliche Stromkosten, auch für das Laden zu Hause. In Dänemark, Südschweden und auf der A7 und A1 bis Hamburg.

Das geht für Dänen mit „CLEVER Unlimited“ – ein Angebot des landesweit größten Autostromversorgers.

Dazu gehört:

  • Unterwegs Strom laden soviel man will an CLEVER-Stromtankstellen, auch am Schnelllader. 300 DKK (ca. 43 €) pro Monat für Elektroautos, 200 DKK (ca. 29 €) pro Monat für Plugin-Hybride.
  • Zusätzlich, wenn gewünscht: Zu Hause soviel Strom laden wie man will, dann 600 DKK (ca. 86 €) bzw. 300 DKK (ca. 43 €) pro Monat Gesamtpreis.

Dazu kommen Leasing / Anschaffungspreis, Versicherung und Steuern – auch alles Pauschalpreise. Das Angebot gilt allerdings nur beim Erwerb eines BMW-, VW- oder Kia-Elektroautos in Dänemark.

Die einzigen verbrauchsgebundenen Kosten sind dann Verschleißteile, davon gibt es im Elektroauto nicht so viele. Vor allem Reifen und Wischerblätter.

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Fahrradklima-Test 2016

Alle zwei Jahre wird in einer großen Umfrage ausgewertet, wie angenehm Fahrradfahren in den Städten und Gemeinden Deutschlands ist, so auch 2016. Alle Gemeinden in Nordfriesland können mitmachen:

Fahrradklima-Test 2016

Was passiert mit den Ergebnissen?

So direkt erstmal nichts. Die Ergebnisse eignen sich aber dazu, von der Kommunalpolitik und den Sachbearbeitern in den Rathäusern aufgegriffen zu werden, damit Verbesserungen auch an der richtigen Stelle begonnen werden und nicht an den Wünschen der Radfahrer vorbeigehen. So weiß man, „wo der Schuh drückt“.

Der Fahrradklima-Test wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert und hat damit auch „amtlichen Rückhalt“.

Mitmachen ist also sinnvoll, auch wenn nicht sofort etwas passiert.

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Wann und wie oft lüften? Kann man auch messen statt schätzen.

Jetzt fängt die Heizperiode an, und damit wird es wieder wichtig, Zimmer, Büros, Klassenräume sinnvoll zu lüften.

Effizienz- und Passivhaus: Geht von selbst.

Einfach für Alle, die in einem KfW-Effizienzhaus 55 oder 40 oder in einem Passivhaus wohnen, arbeiten oder lernen: Da geht das Lüften automatisch, ohne das man sich um irgendwas kümmern müsste.

Stoßlüften. Aber wann?

Alle anderen müssen die Fenster aufmachen. „Auf Kipp“ funktioniert dabei nicht allzu gut und verschwendet viel Heizenergie. Das kann es also nicht sein. Stoßlüften, also alle Fenster für ein paar Minuten ganz öffnen, ist aus energetischer Sicht besser.

Aber wann lüfte ich denn? Zu oft lüften ist Energieverschwendung, und zu selten lüften sorgt für schlechte Luft im Wohnzimmer. Diese Frage „die Luft ist schlecht“ kann man auch messen.

Kohlendioxidgehalt in der Luft: Macht Kopfschmerzen.

Ein Kriterium für schlechte Luft ist der Anteil an Kohlendioxid in der Luft, vom Ausatmen. Er wird in „PPM“ gemessen, ein PPM bedeutet, das von einer Million Luftmolekülen eines Kohlendioxid ist. Zwei Zahlen muss man kennen:

In frischer Luft sind ganz natürlich etwa 450 ppm Kohlendioxid enthalten, durch das Ausatmen aller Menschen und Tiere, Vulkanausbrüche, aber auch Kraftwerke, Heizungen und Autos. Weniger als diesen Anteil kann man nur mit Lüften nicht erreichen.

Ab 1200 ppm fängt langsam der Kopfschmerzbereich an und die Konzentration und das geistige Wohlbefinden lässt nach.

Wer sich ein Messgerät für den Kohlendioxidgehalt für das Wohnzimmer besorgt, kann daher ab 1200 ppm die Fenster aufmachen und lüften und bekommt damit einen guten Anhaltspunkt und lüftet weder zu viel (Energieverschwendung) noch zu wenig (das ist unangenehm).

Messgeräte

Ein häugiger Einsatzort sind Klassenzimmer. Hier sitzen viele Menschen eng zusammen, so dass viel ausgeatmet wird – und die geistige Leistungsfähigkeit ist gefordert.

Als „Luftgüte-Ampel“ sind deshalb viele Messgeräte mit großen, auch aus der letzten Bank ablesbaren, roten, gelben und grünen LEDs ausgestattet, ideal für das Klassenzimmer.

Ein deutscher Messtechnikhersteller vertreibt aber auch ein kleines Gerät für unter 100 €, das eher wohnzimmerfähig ist. Aufstellen, einstecken und ab und zu mal hinschauen genügt.

Es lässt sich auch per Computer auslesen. Ein Windows-Programm aus den USA funktioniert auch mit dem deutschen Produkt:

CO2Mini Indoor Air Quality Monitor

Wer gerne selber basteln will: Ein Berliner Spieleentwicklerteam hat schonmal ein Beispiel-Programm veröffentlicht.

https://github.com/wooga/office_weather

Ergebnis

Gute Luft ohne Energieverschwendung!

 

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Dreifachstandard-Schnelllader für alle E-Autos in Niebüll

niebuell-vr-bank-2Auf dem Parkplatz der VR Bank in Niebüll steht nun ein nagelneuer Dreifachstandard-Schnell-Lader für alle Elektroautos bereit. Betreiber sind die Niebüller Stadtwerke.

Damit ist die gelegentliche Langstrecke von und nach Nordfriesland-Nord auch mit einem Batterieauto kein Problem mehr.

Für’s Erste ist der Strom kostenlos – einstecken, Startknopf drücken, laden, sich kurz einen Kaffee / Tee / Brötchen holen (direkt gegenüber ist auch eine Toilette), Emails checken (es gibt gratis WLAN direkt am Standort) und weiter geht’s, nach Dänemark, Sylt oder Richtung Hamburg. Wer auf dem Weg nach Hamburg nochmal laden muss kann in Heide (Famila) oder Süderdeich (bei Wesselburen, Querweg) nochmal einen Schnelllader finden.


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Genug Reichweite für jeden Zweck: Ab heute auch für „Otto-Normalos“.

Der „Tesla S“ wurde bisher immer als das einzige Elektroauto mit richtig brauchbarer Reichweite genannt, so dass man angstfrei jederzeit in alle Richtungen losfahren kann. Schade nur das das Fahrzeug so teuer ist.

Diese Zeiten sind vorbei. Aus „Reichweitenangst“ wird im täglichen Betrieb „Reichweite? Ist mir heute egal. Wird schon hinkommen.“

Inzwischen ist die Zeit gekommen, die auch für „Normale Menschen“ gute Reichweite möglich macht. Viele große Hersteller haben typische Kleinwagen und Mittelklasseautos mit reinem  Elektroantrieb mit vernünftigen Preisen ungefähr auf dem Niveau anderer Neuwagen mit richtig guter Reichweite herausgebracht oder schon ausgeliefert. Hier eine Auswahl:

Opel Ampera-e: Wurde am 29.9. vorgestellt, Alltagsreichweite dürfte sich irgendwo um die 350 bis 400 Kilometer bewegen.

Renault ZOE „neue Akku-Version“: Der verbesserte Akku mit doppelter Kapazität bei gleicher Baugröße wurde am 28.9. vorgestellt, Alltagsreichweite um und bei 300 Kilometer.

Nissan LEAF „neue Akku-Version“: Schon seit Frühjahr 2016 erhältlich, daher weiß man aus Fahr-Erfahrungen aus Norddeutschland schon: Alltagsreichweite im Sommer 220 Kilometer, im Winter werden es wohl um die 200 sein. Der neue Akku kann dem Hörensagen nach vielleicht auch in „alte“ LEAFs nachgerüstet werden. Preisbereich 30.000  bis 35.000 €.

BMW i3 „neue Akku-Version“: Etwas teurer als die Anderen – aber eben auch ein richtiger BMW. Die Version mit verbessertem Akku kann beim Händler bestellt werden, und dazu gibt es auch ein schnelleres Ladegerät. Alte Fahrzeuge sind nachrüstbar (nur der Akku, aber nicht das Ladegerät). Alltagsreichweite mindestens 200 Kilometer.

VW e-Golf (in der Version ab Herbst 2016): Alltagsreichweite mindestens 200 Kilometer. Ansonsten eben ein Golf, genau wie man es erwarten würde. VW liefert nur noch e-Golfs mit der verbesserten Reichweite aus, im Unterschied zu den anderen Herstellern ist der „alte“ Akku nicht mehr im Programm.

Wichtiger Hinweis: Die Reichweitenangaben der Hersteller nach „NEFZ“ sind bei Elektroautos noch unrealistischer als bei Verbrenner-Autos. Die oben aufgeführten Reichweiten sind daher vorsichtig abgeschätzte, realistische Reichweiten im Alltag, ohne ständig auf „ich muß jetzt sparsam fahren“ achten zu müssen. Bei vorsichtiger Fahrweise geht da auch noch etwas mehr. Die Hersteller schreiben größere Zahlen als hier stehen (und müssen das auch tun, da sie zur Angabe nach NEFZ verpflichtet sind).

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